Schnelle Weihnachtsbäckerei

Heute kommt ein Vorschlag für die schnelle Weihnachtsbäckerei. Meist ist die Vorweihnachtszeit vollgepackt mit Terminen und Verpflichtungen. Von daher passt  dieses einfache Rezept gut in die so oft hektische Vorweihnachtszeit und den Kindern macht die Verzierungsarbeit ganz viel Spass.

Man benötigt zwei Packungen Brownie Mischung aus dem Supermarkt. Diese bereite ich nicht wie empfohlen mit Butter und Milch zu, sondern in gleicher Menge mit Sahne. Danach werden diese für eine halbe Stunde im Muffinblech gebacken. Die Muffins gut auskühlen lassen, da sonst die Verzierung verläuft. Wenn man es noch einfacher haben will, kauft man fertige Schoko-Muffins und muss diese lediglich noch verzieren.

Bei den Rudolph Muffins benötigt man rote M&Ms für die Nase, Marshmallows, die man in flache Scheiben zerschneidet, Salz-Brezeln und Rollfondant für die weissen Augen. Die Nase und die Augen sowie die Schnauze habe ich mit ein wenig Zuckerschrift festgeklebt. Zum Schluss noch dunkle Schokoladen-Konfitüre für den Mund und die Augen. Die fertigen Muffins werden nach dem Auskühlen noch mit dunklem Schokoladen Überguss überzogen. Diesen gut antrocknen lassen und schon kann´s mit dem Dekorieren losgehen.

Die Weihnachtsbäumchen werden mit grünem Frosting verziert und mit bunten Kügelchen überstreut.Das Frosting habe ich zuvor mit Lebensmittel Farbe aus dem Supermarkt grün verziert. Das geht ganz schnell und sieht lustig aus.

Leider sieht unser Olaf Schneemann etwas traurig aus. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sein Frosting allmählich zerläuft. Das Rezept für gute Frostings findet Ihr auf Pinterest.

Hier ist eines davon:

Frischkäse-Frosting

Zutaten für 12 Muffins:

  • 200 g Butter
  • 225 g Frischkäse
  • 125 g Puderzucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt (frische Vanille oder Aroma)

Zubereitung:

Die Butter und den Frischkäse in einer Rührschüssel cremig rühren.

2 Jetzt den Puderzucker nach und nach der Masse unter Rühren zuführen. Wichtig: Den Puderzucker durch ein Sieb sieben.

3 Jetzt nur noch den Vanilleextrakt hinzufügen, umrühren und das fertige Frischkäse Frosting auf dem ausgekühlten Backwerk verteilen. Auch Torten lassen sich wunderbar mit dem Frischkäse Frosting und einer Spritztülle verzieren.

Viel Spass mit der Weihnachtsbäckerei und vielleicht findet auch Ihr ein paar wertvolle und ruhige Momente in der staden Zeit!

Am Ende des Tages wird alles gut

Ehrlich gesagt bin ich viel zu erschöpft und müde, um über diesen erlebnisreichen Tag zu schreiben. Dennoch möchte ich diesen nicht einfach verstreichen lassen ohne ihn zu meinen elektronische Memoiren hinzuzufügen. Dafür hatte er eine zu grosse Bedeutung und rangiert auf den obersten Plätzen der Chaos-Tage.

Es fing alles ganz harmlos an und endete am Abend mit einem Theaterstück in fünf Akten. In den Hauptrollen spielten unsere „Grosse“ als Prinzessin, der „Mittlere“ als das böse Krokodil, die „Kleine“ als nervender Kasperl und Mama als wilder Jägersmann, der entweder durch Androhung seiner Flinte Eindruck schinden will oder durch Wortgewalt versucht dem Sturm wieder Herr zu werden.

Die Dramaturgie kam mit einem Läuse-Anruf in Schwung und wir folgten der Aufforderung unsere drei Kinder nach Nissen zu durchsuchen. Mein Mann und ich machten uns mit einem Kamm auf die Suche. Gott sei Dank blieb diese erfolglos und wir vollendeten unsere Arbeit mit einem Läuse-Abwehrspray, das jeder Diana Föhnfrisur besten Stand gegeben hätte. Unsere Drei sassen sichtlich verwirrt auf der heimischen Couch und glichen einer toupierten Kelly Family mit dem einzigen Unterschied, dass sie keine Läuse hatten.

Nachdem die erste Aufgabe des Tages bewältigt war, reihten sich immer mehr Aufregungen aneinander. So wie das eben an Chaos-Tagen die Regel ist. Die Kleine wuchs immer mehr in die Rolle des jammernden Kasperl hinein und schrie bei jedweden Anflug von Unwohlsein lauthals „NEIN!“. Sie ist zwar erst achtzehn Monate alt, doch NEIN ist eines ihrer absoluten Lieblingswörter. Darauf folgt meist ein mürrischer Gesichtsausdruck mit schmollender Schnute. Beim Mittagessen schmiss sie das Lieblingsglas der Prinzessin hinunter, die daraufhin natürlich sehr traurig war.

Das Gejammer des Kasperls wurde immer grösser und wir verbannten sie daraufhin für eine Weile in ihr Bettchen, um sie kurze Zeit später aus selbigen herauszuholen, da wir sonst einen Tinitus erlitten hätten. Der kleine Kasperl will halt immer gerne dabei sein. Dann fiel die arme Prinzessin vom Stuhl und schlug sich dabei kräftig das Kinn und die Schulter an. Warum muss eigentlich immer ein Kind lauthals schluchzen oder schlimmstenfalls alle gleichzeitig?

Kurz darauf wollte der Mittlere sich für sein grosses Geschäft wie immer ganz nackig machen. Er stand vor mir und jammerte, dass ich ihm beim Ausziehen helfen solle. Doch heute war ich bereit für die grosse Offensive. Ich wollte jetzt und heute meinem kleinen Ritter zeigen, dass man tatsächlich auch mit Hemd und Hose „Kacka“ machen kann. Nach langer Überredungskunst und einer Bestechung in Form von Gummibärchen und einem Spielwaren-Werbeprospekt klappte es auch so. Ich hatte einen Teilsieg errungen, doch unser Ritter fühlte sich jetzt leider etwas gekränkt.

Der Tag verging schleppend mit Playmobil bauen und Kasperle bezähmen. Die Prinzessin und das Krokodil benahmen sich vorbildlich und ließen den Jäger allein im Kampf mit dem wilden Kasperl. Ich wollte dem Tag ein ruhiges Ende entgegen setzten, indem ich die Kinder zu einem erholsamen Bad in die Wanne einlud. Das Kasperle fing mit dem Baden an und war das erste Mal an diesem Tag wahrhaftig fröhlich und ausgelassen.

Das grosse NEIN ging erst wieder los als die Prinzessin und das Krokodil mit ihren Playmobil Booten ankamen und dieselbigen nicht rausrücken wollten. Das Kasperle liess sich nicht einmal durch zwei Playmobil Männchen beruhigen, die ihr netterweise angeboten wurden. Daraufhin wurde das Kasperle aus der Wanne entfernt. Ich liess die beiden Grossen alleine um die Kleine zu trocknen und wieder anzuziehen.

Im Bad wurde es immer lauter und wilder und ich ging dorthin zurück und da entdeckte ich das Drama in der Wanne. Das kleine Krokodil hatte sich zu einem „bösen“ Krokodil verwandelt, das die Prinzessin samt ihrer Taucherbrille in die Wanne drückte. Das alles nur aus Spass, doch die arme Prinzessin japste und schluckte. Jetzt war für mich Schluss mit lustig und ich geriet wirklich in Rage. Es hätte Schlimmeres passieren können und das machte ich dem Krokodil eindeutig klar. Natürlich flossen jetzt dicke Krokodilstränen und alle waren ziemlich erschöpft.

Der Schock sass mir in den Gliedern und mir wurde mal wieder bewusst, dass man mit kleinen Kindern immer Augen und Ohren offen halten muss. Gott sei Dank haben sie meistens einen Schutzengel und die Eltern oft einen sechsten Sinn, indem sie im richtigen Moment ihrer Intuition folgen.

Doch es gibt an jedem noch so hektischen Tag einen Lichtblick am Ende des Tunnels und das ist unser Abendritual. Nachdem ich die Kleine ins Bett gebracht habe, kommt unsere wichtigste halbe Stunde am Tag. Ich lese den Grossen eine Gute Nacht Geschichte vor, reibe sie mit etwas Aroma-Öl ein und wir hören gemeinsam die ersten Lieder der Rolf Zuckowski „Heia“ CD an.

Kurz darauf schlafen sie ein und die Welt um uns herum wird still und friedlich.Der kleine Marienkäfer leuchtet einen wunderschönen Sternenhimmel an die Decke und ich bin unendlich glücklich über unsere Kinder, auch wenn der Tag noch so wild und anstrengend war.

Wie sagt Rolf Zuckowski so schön: man kann mit diesen Liedern für die Kinder und die Eltern eine Brücke bauen, die sie auf die Insel der Ruhe entführen. Wer die laute Welt hinter sich lassen will, der findet hier den Weg zu Innigkeit und Abendfrieden. Diese Lieder an der Bettkante sollen in einen guten, neuen Tag hinüber begleiten.

 

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Spooky Halloween 

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bisher mit Halloween nicht wirklich viel am Hut hatte. Doch mittlerweile schnitzen wir seit vier Jahren in Folge Kürbisse, die wir abends mit Kerzen ausleuchten und verschenken Süssigkeiten an kleine Gespenster, die bei Dunkelheit an unserer Haustür klingeln.

Heimlich, still und leise hat sich also eine Art Mini-Tradition eingeschlichen und ich beginne dieses Fest zu mögen. Was ist schon gegen Gulasch-Hexensuppe mit Spinnenbeinen und Grusel Bowle mit Gummiaugen einzuwenden?

Ich mag dieses Fest, weil es so herrlich anders ist. Es hat einen leichten Twist und die Kinder sind durch einen gewissen Candy-Overkill noch ausgelassener und fröhlicher als sonst. Halloween ist einfach unvernünftig und gerade deshalb besonders schön. Zu spät ins Bett gehen und viel zu viel Süssigkeiten essen darf auch mal sein. Besonders wenn Gross und Klein gemeinsame Sache machen.

Doch was bei uns in den ersten Zügen liegt, hat in Amerika schon lange Tradition. Dort schmücken die Leute ihre Häuser mit Quadratmeter grossen Spinnweben, lassen blutige Plastikhände aus Briefkästen baumeln oder setzen Grabsteine in ihre Gärten, um den Nachbarn das Gruseln beizubringen. Hier findet ein regelrechter Wettbewerb um das Haus mit dem grössten Spukfaktor statt.

Doch was genau ist Halloween eigentlich? Eine Antwort auf diese Frage, habe ich auf Zzzebra gefunden, dem web Magazin für Kinder. Ich habe den Text übernommen und möchte Euch hier den Auszug zeigen.

Ursprünglich, vor Hunderten von Jahren, war Halloween ein Herbstfest der Druiden im alten England. Es sei die einzige Nacht des Jahres, so glaubten die Menschen damals, in der Hexen und Geister leibhaftig auf der Erde herumspukten.

Fast jedes Kind weiß, dass Halloween etwas mit Gespenstern, Hexen und Verkleiden zu tun hat, aber kaum jemand hat eine Ahnung, was es mit dem Fest ‚Halloween’ nun wirklich auf sich hat.

Schon vor über 2000 Jahren feierten die Kelten im alten England (heute sagen wir Großbritannien dazu) zum Ende des Sommers ein großes Fest – damals hieß es noch ‚Samhain’. Der 31. Oktober war bei den Kelten der letzte Tag des Jahres, denn sie hatten einen anderen Kalender als wir heute. Der Sommer wurde mit großen Feuern verabschiedet und gleichzeitig der Winter begrüßt. Die Menschen bedankten sich bei ihrem Sonnengott (mit Namen ‚Samhain’)  für die Ernte, die sie in der warmen Jahreszeit eingebracht hatten und gedachten an diesem Tag auch der Seelen der Verstorbenen. Der Sonnengott wurde nun, zu Beginn der dunklen Winterzeit von dem keltischen Gott der Toten, abgelöst.

Die Kelten glaubten fest daran, dass die Seelen der Verstorbenen in der Nacht vom 31. Oktober als Geister auf die Erde zurückkommen, um in ihre Häuser zurückzukehren. Aber was war mit den Geistern und heimatlosen Seelen, die trotz der großen Feuer, die am Wegesrand entfacht wurden, den Weg nicht fanden und verzweifelt umherirrten? Von ihnen war nichts Gutes zu erwarten, sie spukten durch die Nacht, erschreckten friedliche Menschen und trieben ihr Unwesen mit ihnen.

Einige Jahrhunderte später, ungefähr 800 Jahre n. Chr., ernannte der Papst den 1. November, also den Tag nach dem 31. Oktober, zum Feiertag ‚Allerheiligen’, an dem der christlichen Märtyrer gedacht wurde. Aus dem Samhain- Fest wurde im Laufe der Zeit ‚das Fest am Vorabend zu Allerheiligen’, und das heißt auf englisch ‚All Hallows’ Evening’  oder abgekürzt ‚Hallows’ E’en’. Inzwischen sagen wir Halloween.

Obwohl das Samhain-Fest schon so lange her ist, verkleiden sich die Kinder heute noch als gruselige Gestalten, wie Gespenster, Hexen, Zauberer oder Vampire, um Geister abzuschrecken. Und das ist auch gut so – denn wer weiß denn schon genau, ob die Kelten im alten England nicht doch recht hatten……?

Lost im Alltag

Es ist unglaublich, aber wahr! Mein letzter Beitrag liegt tatsächlich vier Monate zurück und jetzt klaue ich mir endlich ein wenig Zeit, um zu schreiben. Ehrlich gesagt, habe ich meine kleine, kreative Auszeit ziemlich vermisst. Es liegt ein Vierteljahr Pause zwischen mir und meinem Blog. Doch damit ist jetzt Schluss.

Auch wenn bereits die Zeit der Kürbisse begonnen hat, möchte ich die warmen Monate noch einmal in Erinnerung rufen und Euch kurz erzählen, wie es uns erging. Die Sommerzeit verflog mit Sonnencreme auftragen, 3 Kinder in Badeklamotten an- und auskleiden, einen pinkfarbenen Badeflamingo in Übergrösse auf- und abpumpen, Beeren essen im Garten, fiese Mückenstiche aufkratzen und zeitgleich wilde Bienen verjagen und nicht zuletzt Eisessen in Dauerschleife und viel zu spät ins Bett gehen.

Natürlich lagen dazwischen noch etliche Arztbesuche, Fahrten zur Ballettstunde, Einkäufe im Supermarkt, Essen auf- und abtragen, Betten machen, aufräumen, Wasch- und Spülmaschinen ein- und ausräumen, Kindergartenfeste feiern, Kinder trösten, baden, erziehen, lieb haben und zu Bett bringen und so weiter und so fort.

Zwischen dem stinknormalen Leben und unserem Alltag mit drei Kindern bin ich ehrlich gesagt manchmal ziemlich lost. Mein Kopf schwirrt mir vor Verpflichtungen und To-Do Listen und ich rase mit der Zeit um die Wette. Morgens mit Schlafdefizit aus den Betten quälen und dann hoppladihopp schnell anziehen, Frühstücken, Brotzeit herrichten und pünktlich in der Schule und dem Kindergarten auf der Matte stehen.

Noch nie habe ich so viel Verantwortung getragen und meine Antennen für die Erkennung von Gefahrenmomenten sind in Dauerbereitschaft. Mit dem Nagel in die Steckdose gefasst, in den Pool gefallen ohne Schwimmflügel oder mit Vollkaracho einen Ast ins Auge gerammt, um nur ein paar Schreckensmomente aufzuzählen.

Nichts desto trotz ist mein Leben in Elternzeit so viel wertvoller und wichtiger als all die anderen Momente meines Berufslebens zuvor. Noch nie haben mich Menschen so sehr gebraucht wie jetzt. Noch nie habe ich einem Menschen zuvor die Welt bedeutet. Noch nie haben mich so dauerhaft Blicke verfolgt um von mir zu lernen und mich als Vorbild zu erachten. Noch nie haben mich Arme so fest umschlungen und Hände so fest gehalten. Die Zeit mit unseren Kindern ist das grösste Geschenk, das wir uns und ihnen geben können. Wir sollten versuchen inne zuhalten und den Moment geniessen, in dem wir so sehr gebraucht werden.

Ja, es ist manchmal schwer, das Handy beiseite zulegen, wenn wir nur schnell eine Überweisung machen möchten oder eine letzte WhatsUp verschicken, um den Geburtstag zu organisieren. Doch manchmal sollten wir unvernünftig sein und alles stehen und liegen lassen, um nochmals selbst Kind mit unseren Kindern zu sein. Einfach mal Schaukeln, Seifenblasen pusten, den Teller abschlecken, auf Bäume klettern, Höhlen bauen und im abgedunkelten Zimmer mit der Taschenlampe auf Schatzsuche gehen.

Ab heute werde ich versuchen etwas unvernünftiger zu sein. Vielleicht beginne ich damit genau an dem heutigen Nachmittag.  Erstmal nichts tun. Keine E-Mail, keine Einkäufe, kein Aufräumen, kein Anrufe, sondern Zeit mit meinen Kindern auf der Couch beim Nichtstun. Wobei Nichtstun mit drei kleinen Kindern im Alter von eins, vier und sechs Jahren schwierig wird.

Seht selbst: hier kommt ein kleiner Auszug von einem Buch das da heisst: 3 Kinder und ein Tag. Ein wie ich finde fantastisches Geburtstagsgeschenk meines Mannes an mich. Es wurde von Tanja Székessy geschrieben.

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Ein lang gehegter Wunsch wird wahr

Unglaublich aber wahr. Ich habe mir einen weiteren Wunsch auf meiner Liste für dieses Jahr erfüllt! Kurz nach Sylvester haben mein Mann und ich eine Liste erstellt, auf der wir unsere Wünsche eintragen, die wir uns während des Jahres erfüllen möchten. Ab und an holen wir diesen Zettel aus der Schublade, um nachzusehen wie gut wir im Rennen liegen.

Dort stehen so Sachen drauf wie Gitarrenunterricht nehmen, Rollenspiel mit Freunden, Yogalehrer-Ausbildung oder Italienischkenntnisse auffrischen. Ich muss sagen, dass uns das ungemein hilft im Alltag nicht komplett auf der Strecke zu bleiben. Mein Mann geht seitdem regelmässig in seinen Gitarrenunterricht und ich habe wieder begonnen einmal die Woche Dressurstunden zu nehmen.

Auf jeden Fall stand bei mir ganz oben auf der Liste, dass ich auf einem Flohmarkt verkaufen möchte. Gesagt getan. Ich durchforstete den Keller und meine Schränke. Danach packte ich mein Auto bis unter´s Dach voll mit Schmuck, Klamotten und Krimskrams aus aller Welt. Zudem noch eine Bierbank und zwei Kleiderstangen, um die Klamotten schön präsentieren zu können.

Als Jugendliche habe ich unglaublich viel Zeit darauf verwendet auf Flohmärkte zu gehen und jeglichen Klimbim mit nach Hause zu schleppen. Angefangen von Koffern und  Taschen bis hin zu Metalldosen, Kerzenständern und Postkarten. Ich konnte in meinem  Zimmer einfach Alles gebrauchen und das bunte Allerlei staubte in den Ecken vor sich hin.

Eine Zeit lang trug ich nur Second-Hand Klamotten, die ich zu horrenden Preisen im Münchner Kleidermarkt kaufte. Meine Mutter sagte mir damals, dass sie meine Second Hand Lederjacke nicht mal mehr als Hundedecke benutzen würde. Doch das hielt mich keineswegs von meiner Leidenschaft ab.

Doch dieses Mal sollte es anders sein und ich wollte mich von meinem alten Krempel befreien und Raum für Neues schaffen. Einfach mal wieder rauskommen, mit anderen Leuten sprechen und einen sonnigen Tag erleben.

Mein Flohmarkttag machte mich überaus glücklich und es hätte nicht besser laufen können. Die Sonne schien, ich lernte nette Leute kennen, führte unterhaltsame Gespräche und setzte nebenbei noch über 300 Euro um. Es war mir eine Freude mit anzusehen, dass ich Leute mit meinen günstigen Sachen glücklich machen konnte und ich wieder Raum schaffen konnte.

Falls auch Ihr Lust haben solltet auf einem Flohmarkt zu gehen, habe ich hier ein paar tolle Tipps für Euch. Ich habe sie bei Gesa gefunden, die auf LILY´S DIARY schreibt. Ich hoffe ich konnte Euch mit meiner Leidenschaft ein wenig anstecken!

Hier die 10 Tipps zum erfolgreichen Verkauf:

  • Regel Nr.1 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Sieht cool aus!

Das Wichtigste, um erfolgreich auf dem Flohmarkt verkaufen zu können, ist, dass du cool aussiehst! Vergiss deine angebotenen Produkte und konzentrier dich auf deinen Look des Tages. Es gilt der Feiertags-Geburtstags-Sonntags-Dresscode! Das darf auch mal overdressed sein. Der Mensch lässt sich nämlich ziemlich schnell linken und glaubt, er würde sich ein Stück von deinem Stil abschneiden, wenn er dein ausgewaschenes Top von vor 3 Jahren kauft. Das ist traurig, kommt aber im Vibe des Flohmarkthypes immer wieder vor.

  • Regel Nr.2 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Hab Spaß!

Wir bleiben bei dir als Verkäufer und Aushängeschild der Produkte. Ein voll besuchter Stand und gleich darauf die volle Kasse steht und fällt damit, ob du selbst Spaß am Flohmi hast! Mit runtergezogenen Mundwinkeln wie ein Schluck Wasser gähnend in der Ecke rumhängen und darauf warten, dass sich jemand für deinen letzten Kram interessiert, den du danach wohlmöglich eh wegschmeißt, bringt ziemlich wenig und schreckt eher ab. Wenn du selbst nicht von deinen Produkten überzeugt bist – wer dann? Ich habe mit „Sitzern“ zwar oft Mitleid, halte mich aber fern. Steh dir lieber deine Beine in den Bauch und zieh die Mundwinkel hoch – schon kommen die Leute und bringen den Spaß gleich mit. Ein Teufelskreis, wenn man so will.

  • Regel Nr.3 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Komm in der Gruppe!

Und weil man Spaß am besten unter Freunden hat, verkauft am besten gleich zusammen. Ist mal Flaute am Stand versprüht ihr trotzdem gute Laune und schwupp, lockt ihr wieder Leute an. Und wenn immer noch keiner kommt, habt ihr trotzdem Unterhaltung und ein schönes Erlebnis. Außerdem baut die nächste Regel auf der Gruppen-Regel auf.

  • Regel Nr.4 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Lockvogel arrangieren!

Diese Regel baut auf der Gruppen-Regel auf. Der Mensch ist manchmal ein bisschen schüchtern. Flaute an deinem Stand zieht somit schnell einen gefährlichen Rattenschwanz mit sich: denn wo keiner ist, da will auch keiner hin. Glücklicherweise ist der Mensch aber auch neugierig – ja gar sensationsgeil! Darum brauchst du für ruhige Phasen einen Lockvogel, der sich für deinen Stand interessiert und den Besuchern deinen Stand interessant macht. Wenn sich dann erst mal die Traube gebildet hat, werdet ihr die Leute so schnell nicht mehr los und die Nachbarn erblassen vor Neid! Das ist wirklich faszinierend und funktioniert fast immer!

  • Regel Nr.5 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Spieglein Spieglein…

Wenn du Kleidung, Schuhe und Schmuck verkaufst, denk um Gottes willen an den Spiegel!

  • Regel Nr.6 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Fishing for Compliments!

„Das habe ich selbst auch, das ist gaaanz toll.“ Solche Verkäuferinnen nerven! Aber bei euch stimmt es endlich mal – und deswegen dürft ihr damit hausieren gehen. Wenn ich sehe, dass eines meiner Stücke einem Mädel oder Typ richtig gut steht, dann sage ich das auch! Vor allem, weil ich es dann richtig gerne weiterverkaufe.

Flohmarkt

  • Regel Nr.7 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Tischlein deck dich!

Kommen wir zu den Produkten: Wir sind hier auf dem Flohmarkt, es gibt also Altes und Gebrauchtes. Deswegen muss man es aber nicht behandeln, als läge es schon in der Mülltonne und auf Wühlmäuse warten. Es gilt: Weniger ist manchmal mehr. Gerne darfst du auch kleine Podeste bauen und Lieblingsstücke highlighten. Meistens stellt sich ziemlich schnell ein Publikumsmagnet heraus, diesen versuche ich dann auch bis zum Ende unverkauft zu lassen, um möglichst viele damit anzulocken. Assi oder?

  • Regel Nr.8 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Kombiniere!

Ich bin Legastheniker, wenn´s darum geht, auf einem Flohmarkt tolle Kleidungsstücke zu finden, die zu meinem restlichen Kleiderschrank passen. Ich möchte behaupten das geht vielen so. Und deswegen müssen wir ein bisschen Hilfestellung geben: indem wir schon Kombinationsmöglichkeiten vorschlagen. Zerfetzte kurze Jeans? Toll, dann hast du bestimmt noch irgendwo ein lässiges kurzes Top, Bikinioberteil und Sonnebrille rumfliegen, das du dazu legen kannst.

  • Regel Nr.9 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Entschuldige dich nicht!

Nichts ist schlimmer, als auf die Frage nach dem Preis mit Folgendem zu antworten: „Ja also weißt du, das war ziemlich teuer! Und ich hab´s eigentlich auch nur einmal getragen… Ach und die Knöpfe sind sogar handgemacht. Also vielleicht…8€????“ Mit so einem fragenden Blick wird das leider nichts. Wenn ihr beim Flohmarktverkauf erfolgreich sein wollt, dann müsst ihr überzeugt von eurem Preis, vor allem aber überzeugt von eurem Produkt sein. Keine Rechtfertigungen! Ich sage nicht, dass ihr nicht handeln dürft. Aber eine gewisse Überzeugung kann dabei nicht schaden.

  • Regel Nr.10 beim Verkauf auf dem Flohmarkt: Obacht bei der Platzwahl!

Ich persönlich habe in geschlossenen Räumen keine gute Erfahrung mit Plätzen direkt an der Eingangstür gemacht. Die Leute wollen nicht kaufwütig und gierig daher kommen, rennen also panisch aus der Zone der beobachteten Ankömmlinge, um dann im Getümmel unterzutauchen und zuzuschlagen. Außerdem zieht´s da!

Rhabarber Baiser Kuchen

Dieser Johannisbeer Baiser Kuchen ist einer meiner absoluten Lieblinge auf einer langen Liste an guten Kuchen. Er schmeckt einfach köstlich und ist zugleich saftig und frisch. Der perfekte Sommerkuchen also.

Nachdem unser Sommer in diesem Jahr mal wider auf sich warten lässt, möchte ich Euch mit diesem schnellen Rezept ein paar Sonnenstrahlen schicken und etwas gute Laune verbreiten.

Dieses wunderbare Rezept habe ich von einer Freundin erhalten, die es wiederum von ihrer Mama hat. Seht selbst wie schnell und einfach dieser Kuchen gebacken ist und vernascht ihn danach in Ruhe mit Euren Liebsten!

Hier ist das Rezept:

120 g Butter, 3 Esslöffel Zucker, 1 Packung Vanillezucker, 3 Eigelb, 150 g Mehl, 50 g Kartoffelmehl, 1/2 Tl Backpulver verrühren.

Den Teig anschließend in eine gefettete, runde Backform geben und einen circa 3 cm hohen Rand an der Seite formen. Auf den Teig etwas Semmelbrösel streuen, 500 g Rhabarber auf den Boden verteilen.

Für Farce:

3 Eischnee, 150 g Zucker, 50-100g geraspelte Mandeln.

Den Eischnee mit Zucker sehr steif schlagen, Mandeln darunterheben und Farce auf den Rhabarber verteilen.

Auf 175 Grad 30 – 40Min backen.

Chocolate Salted Caramel Tart

Ich möchte Euch diesen ziemlich aussergewöhnlichen Kuchen schmackhaft machen. Er trägt den wunderbaren Namen Chocolate Salted Caramel Tart und löst eine wahre Geschmacksexplosion auf der Zunge aus. Ich habe ihn als Desert vorbereitet und er ist ziemlich gut angekommen. Die Mischung aus sehr süss und salzig ist etwas ganz besonderes.

Dieses tolle Rezept habe ich auf Ellas Blog Home Cooking Adventures gefunden. Dort hat sie auch ein Video eingestellt, das genau zeigt, wie man diesen Kuchen backt. Solltet Ihr Lust verspüren einmal einen etwas anderen Kuchen zu backen, legt sofort los!

Hier findet Ihr das Rezept (leider nur auf Englisch):

  • Almond Chocolate Sweet Pastry
  • 1 1/4 cups (160g) flour
  • 1/4 cup (30g) ground almonds
  • 1/4 cup (30g) unsweetened cocoa powder
  • 1/4 cup (50g) sugar
  • 1/4 tsp salt
  • 1 stick (110 g) cold unsalted butter, cut into small (1/2-inch) cubes
  • 1 tsp vanilla extract
  • 1 egg
  • 1-2 tbsp ice water
  • Caramel
  • 1 1/2 cups (300 g) sugar
  • 1/2 cup water
  • 1/2 cup (120 g) heavy cream
  • 5 tbsp (70 g) unsalted butter
  • 1 tsp salt
  • Chocolate Ganache
  • 1/2 cup (120 g) heavy cream
  • 4 oz (120g) bittersweet chocolate, chopped
  • Garnish
  • sea salt crystals

 

Directions

  1. Prepare the sweet pastry. In a large bowl mix flour with ground almonds, cocoa powder, sugar and salt.

2. Incorporate butter to the flour mixture, using a pastry blender, a fork or a pastry processor, until crumbs are formed. Add the egg and vanilla extract and mix them in. Add water and incorporate into the dough. Wrap it with plastic, knead slowly to form a disc and refrigerate for at least 30 minutes or overnight.

3. On o floured surface or over the plastic wrap roll the dough to a circle with about 1 1/2 inches larger than your tart pan. Lift up the rolled dough and place it on a greased 9 inch tart pan. Remove the edges and refrigerate for 30 minutes before baking.

4. Prick the dough with a fork, line a parchment paper over the dough. Fill with dry beans, rice or pie weights.

5. Bake for 15 minutes in preheated 350 F (180C) oven. Remove the weights and the parchment paper. Return to oven for another 10 to 15 minutes. Allow to cool before removing from the tart pan.

6. Prepare the caramel.  Place the sugar and water in a medium heavy bottomed saucepan over medium-high heat, and cook without stirring until sugar dissolves and gets a caramel color.

7. Remove the pan from the heat and add the cream. It will bubble a little bit.

8. Cook for about 1 or 2 minutes stirring constantly with a wooden spoon until smooth. Remove from heat and add butter and salt. Stir well until smooth.

9. Let the caramel cool slightly and pour over the chocolate crust. Refrigerate for about 4-5 hours.

10. Prepare the chocolate ganache. Heat the cream in a small saucepan. When the cream just begins to boil at the edges, remove from heat and pour over the chopped chocolate. Let sit one minute, then stir until smooth.

11. Pour the chocolate ganache over the caramel. Spread it evenly and refrigerate for another 2-3 hours before serving. Sprinkle with sea salt flakes and serve.