Happy New Year 

Möge Friede in Euren Herzen walten!

Fröhliche Weihnachten!

Heute ist es endlich soweit und das lange Warten hat ein Ende. Die Kinder dürfen die Päckchen, die das Christkind gebracht hat öffnen und schauen, ob Ihr Wunsch erfüllt wurde. An Heiligabend darf sich nach all der Aufregung nun die Ruhe und das Loslassen einstellen. Nun ist die Zeit gekommen unser Familienleben zu geniessen.

Ich wünsche Euch von ganzem Herzen ein wundervolles und friedliches Weihnachtsfest. Natürlich möchte ich mich dafür bedanken, dass Ihr immer mal wieder den Weg zu meinem Blog gefunden habt und ihn hoffentlich auch lesenswert oder unterhaltsam fandet.

Mögen Eure Herzen für dieses wunderschöne Fest weit geöffnet sein und Ihr viel Liebe empfangen und gleichfalls weiter verschenken.

Eure Isabelle

Basteln bevor das Christkind kommt

Eine wunderbare und schnelle Weihnachtsbastelei durfte ich letztens bei meiner Freundin entdecken. Deren Mutter bastelte diesen wunderschönen Stern mit den Kindern. Dafür werden einfache Brottüten aus Papier verwendet, die aneinander geklebt und dann  zugeschnitten werden.

Wenn man mehrere Weihnachtssterne im Wohnzimmer an der Decke aufhängt sieht das einfach zauberhaft aus und erzeugt eine schöne Weihnachtsstimmung. Alles was Ihr dafür benötigt, sind sieben Butter-Brottüten, eine Schere und Kleber.

Auf dem Mom´s Blog  findet Ihr den Link für den Weihnachtsstern.

Peter Pan neu illustriert

Diese wunderschöne Neuausgabe von Peter Pan erschien im Diogenes Verlag und lädt Kinder und Erwachsene zum Träumen ein. Unsere Kleinen waren begeistert von den wundervoll illustrierten Seiten und ich musste sogleich mit dem Vorlesen beginnen.

Diese Geschichte handelt von einem Land, das bewohnt ist von Feen, Elfen und dem vorwitzigsten Jungen der Welt. Dieser nennt sich Peter Pan. „Alle Kinder, außer einem, werden erwachsen“, heißt der berühmte erste Satz. Nimmerland ist eine Welt, in der niemand erwachsen wird.  Jedes Kind darf hier seine eigene Welt erschaffen und ist eingeladen, das Bestehende weiterzudenken.

In Barries Geschichte wird Peter von der fliegenden kleinen Fee „Glöckchen“ begleitet und begegnet eines Nachts bei einem Ausflug nach London dem Mädchen Wendy Darling. Er nimmt Wendy und ihre Brüder mit ins Nimmerland. Alle zusammen erleben eine Reihe von Abenteuern. Doch schließlich verspüren die Kinder Heimweh und vermissen ihre Eltern, so dass Peter sie zurückbringt.

Die Figur des Peter Pan ist Sinnbild kindlicher Fantasie und Autonomie – ein frecher Junge mit unbändiger Abenteuerlust, der sich in eine Reihe mit beliebten Figuren wie Pippi Langstrumpf oder Tom Sawyer stellen lässt. Erwachsene fühlen sich diesen Figuren auf besondere Art verbunden. An manchen Tagen kommt man nicht umhin, sich zu fragen: Ja, genau, warum sind wir eigentlich erwachsen geworden?

Zum Glück ist ein kleiner Ausflug in die Kindheit jederzeit mit diesem Buch möglich.

Schön schwanger mit Paulina

Die Schwangerschaft hat Höhen und Tiefen wie wir Frauen wissen und gegen Ende wird sie manchmal richtig anstrengend. Man weiss nicht mehr auf welcher Seite man schlafen soll, alles drückt und sticht im Bauch und man sehnt sich danach den kleinen Mitbewohner möglichst bald zu verabschieden.

Um sich die Schwangerschaft zu verschönern gibt es ein paar Kleinigkeiten, die einem bei kleinen Wehwehchen ein wenig Ablenkung verschaffen. Zum einen wäre da das Schwangerschafts-Yoga oder ausgiebiges Babybauch-Streicheln. Ausgedehnte Frühstücke im Bett und die Suche nach dem schönsten Namen können gleichfalls für gute Laune sorgen. Nicht zuletzt bleibt uns auch das Shopping. Natürlich nicht nur für das Baby, sondern auch für die schwangere Mama.

Gerade jetzt, wo wir uns manchmal ziemlich unwohl in unserem „neuen“ Körper fühlen, sollten wir uns auch mal etwas Schönes gönnen, unseren Babybauch zelebrieren und nicht nur unter alten Klamotten verstecken. Viel zu schnell vergeht die Zeit des kleinen Erdenbürgers in unserem Bauch und schwuppdiwupp haben wir alle Arme voll zu tun mit dem kleinen, neuen Leben.

Ich durte für Paulina Umstandsmoden diesen schönen Trenchcoat testen und er gefällt mir richtig gut. Nicht nur die Farbe ist wunderbar, sondern auch der Schnitt. Dadurch, dass der Mantel unterhalb der Brust verschlossen wird, kann man sein Baby-Bäuchlein richtig schön zur Geltung bringen.

Bei mir sorgte lediglich ein Luftballon für die geheimnisvolle Wölbung unter meinem Mantel. Wer im Gegensatz zu mir, ein echtes Baby in schöner Umstandsmode zeigen möchte, sollte unbedingt bei Paulina vorbeischauen. Dort gibt es nicht nur tolle Kleider für den festlichen Weihnachts- oder Silvesterabend, sondern auch wunderbare Wintermäntel, um seinen wertvollsten Besitz schön warm zu halten.

Viel Spass beim Stöbern auf der Seite und falls Ihr Euch für den Newsletter anmeldet, bekommt Ihr einen Gutschein im Wert von 10 Euro.

Gibt es den Nikolaus und das Christkind?

img_2386Als Kind war ich an Heiligabend wie verzaubert. Meine Oma erzählte uns, dass sie soeben das Christkind sah als es gerade wegflog. In der Eile hatte es an unserem Weihnachtsbaum eine kleine Engelslocke verloren. Dieser Beweis überzeugte mich voll und ganz, denn wie hätte diese Locke sonst ihren Weg an unseren Tannenbaum gefunden?

Ein wenig stutzig machte mich allerdings, dass es dem Christkind so außerordentlich wichtig erschien keine Kinder anzutreffen. So lag ich doch in der Annahme, dass es insbesondere den Kindern eine Freude bereiten wollte. Doch dieses Vorhaben musste anscheinend auf unsichtbare Weise umgesetzt werden. Das Christkind glich also einem Art Klabautermann ähnlich dem Pumuckl. Dieser durfte sich schliesslich auch nicht jedem zeigen, sonst hätte das weitreichende Folgen für ihn gehabt. Mit dieser Erklärung, die ich mir selbst gab, konnte ich gut leben.

Genauso beeindruckt war ich übrigens auch von meinem Wunschzettel, der auf geheimnisvolle Weise zu verschwinden schien. Des Nachts legte ich ihn auf das Fensterbrett und am nächsten Tag war er spurlos verschwunden. Natürlich war dies nur ein weiterer Indiz, dass es das Christkind tatsächlich geben musste.

Dass es den Nikolaus nicht gab, musste ich schmerzlich erfahren, als mein Vater diesen bei uns in der ersten Klasse der Schule spielte. Natürlich erkannte ich ihn sofort an seiner Stimme und war sehr verwirrt, als er im Nikolaus Kostüm vor uns Schulkindern stand. Pädagogisch besonders wertvoll war das natürlich nicht.

Früher waren die Zeiten anders und die Rücksicht auf das Wohl der Kinder stand im Hintergrund. So musste meine Mutter beispielsweise ertragen, wie sich die Eltern und ihre Freunde einen Spass daraus machten, ihr Kind mit dem Krampus zu verängstigten. Dieser steckte alle ungehorsamen Kinder in den Sack und hatte seine Rute dabei. Er trug alte Tierfelle und war über und über mit Ruß verschmiert. Heute trifft man den Krampus nur noch selten an und wenn dann steht er im Hintergrund und verhält sich recht ruhig.

Dieses Jahr kam es das erste Mal vor, dass mich unsere Tochter danach fragte, ob nicht die Eltern anstelle des Christkinds die Weihnachtsgeschenke kaufen. Da antwortete ich wahrheitsgemäß, dass wir einen Teil der Geschenke selber kaufen. Ich wollte jedoch nicht den gesamten Zauber lösen, da auch unser vierjähriger Sohn dabei sass. Wer weiss denn schon, ob es nicht tatsächlich eine Art von Engel oder Christkind gibt, das uns zu Weihnachten eine Freude bereiten will fragte ich die Kinder.

So hatten die Kinder einen Teil der Wahrheit gehört und ich ließ dennoch Raum für ihre eigenen Fantasie. Die Träume unserer Kindheit sind so schnell verflogen und alle Rätsel scheinen gelöst zu sein. Doch ein wenig Glanz und Wunder sollten wir uns in dieser schönen Vorweihnachtszeit gönnen und im Raum schweben lassen.

Übrigens wurde selbst ich dieses Jahr vom Nikolaus überrascht, denn es hing ein wundervoller Zweig mit drei Säcken für die Kinder daran und einer für uns Eltern. Ich wusste lange nicht, wer der Nikolaus war und nach ein paar Telefonaten bin ich ihm auf die Schliche gekommen. Doch diese Aufregung und Freude der Kinder zu sehen, dass der Nikolaus etwas für sie an die Tür hängte war unbezahlbar.

Vielleicht schaffen wir es noch ein paar weitere Jahre diesen Zauber zu bewahren…

 

Passend zu diesem Thema habe ich gestern einen wunderbaren Zeitungsartikel gefunden, den ich hier gerne abdrucken möchte.

Die achtjährige Virginia O’Hanlon aus New York wollte es ganz genau wissen. Darum schrieb sie an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief:

„Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ,Sun‘ steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“

Virginia O’Hanlon

Die Sache war dem Chefredakteur so wichtig, dass er seinen erfahrensten Kolumnisten, Francis P. Church, beauftragte, eine Antwort zu entwerfen – für die Titelseite der „Sun“.

„Virginia, deine kleinen Freunde haben nicht Recht. Sie glauben nur, was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen.

Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein.

Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen.

Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, du könntest deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen?

Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.

All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt.

Was du auch siehst, du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. ,Ist das denn auch wahr?‘ kannst du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger.

Der Weihnachtsmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehn mal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis Church.“

PS: Der Briefwechsel zwischen Virginia O’Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „Sun“ 1950 – alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung abgedruckt. Und seit 1977 – nachdem WamS-Autor Rolf R. Bigler (1930-1978) die Idee dazu hatte – in WELT am SONNTAG.

Schnelle Weihnachtsbäckerei

Heute kommt ein Vorschlag für die schnelle Weihnachtsbäckerei. Meist ist die Vorweihnachtszeit vollgepackt mit Terminen und Verpflichtungen. Von daher passt  dieses einfache Rezept gut in die so oft hektische Vorweihnachtszeit und den Kindern macht die Verzierungsarbeit ganz viel Spass.

Man benötigt zwei Packungen Brownie Mischung aus dem Supermarkt. Diese bereite ich nicht wie empfohlen mit Butter und Milch zu, sondern in gleicher Menge mit Sahne. Danach werden diese für eine halbe Stunde im Muffinblech gebacken. Die Muffins gut auskühlen lassen, da sonst die Verzierung verläuft. Wenn man es noch einfacher haben will, kauft man fertige Schoko-Muffins und muss diese lediglich noch verzieren.

Bei den Rudolph Muffins benötigt man rote M&Ms für die Nase, Marshmallows, die man in flache Scheiben zerschneidet, Salz-Brezeln und Rollfondant für die weissen Augen. Die Nase und die Augen sowie die Schnauze habe ich mit ein wenig Zuckerschrift festgeklebt. Zum Schluss noch dunkle Schokoladen-Konfitüre für den Mund und die Augen. Die fertigen Muffins werden nach dem Auskühlen noch mit dunklem Schokoladen Überguss überzogen. Diesen gut antrocknen lassen und schon kann´s mit dem Dekorieren losgehen.

Die Weihnachtsbäumchen werden mit grünem Frosting verziert und mit bunten Kügelchen überstreut.Das Frosting habe ich zuvor mit Lebensmittel Farbe aus dem Supermarkt grün verziert. Das geht ganz schnell und sieht lustig aus.

Leider sieht unser Olaf Schneemann etwas traurig aus. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sein Frosting allmählich zerläuft. Das Rezept für gute Frostings findet Ihr auf Pinterest.

Hier ist eines davon:

Frischkäse-Frosting

Zutaten für 12 Muffins:

  • 200 g Butter
  • 225 g Frischkäse
  • 125 g Puderzucker
  • 1 TL Vanille-Extrakt (frische Vanille oder Aroma)

Zubereitung:

Die Butter und den Frischkäse in einer Rührschüssel cremig rühren.

2 Jetzt den Puderzucker nach und nach der Masse unter Rühren zuführen. Wichtig: Den Puderzucker durch ein Sieb sieben.

3 Jetzt nur noch den Vanilleextrakt hinzufügen, umrühren und das fertige Frischkäse Frosting auf dem ausgekühlten Backwerk verteilen. Auch Torten lassen sich wunderbar mit dem Frischkäse Frosting und einer Spritztülle verzieren.

Viel Spass mit der Weihnachtsbäckerei und vielleicht findet auch Ihr ein paar wertvolle und ruhige Momente in der staden Zeit!